Schnorcheln wird in Hurghada selten als eigenes Produkt verkauft. Es kommt in etwas anderem mit — in einer Bootstour, einem Charter, einem Inseltag —, und das ist gut für den Preis und schlecht für die Planung, denn über Ihren Tag entscheidet nicht die Maske, sondern der Stoppplan. Die Ausrüstung bekommen Sie auf jeder Tour dieser Seite; unterschiedlich ist, wie oft der Motor ausgeht.

Was kostet Schnorcheln in Hurghada?

Privates Bullet-Speedboot mit Gästen auf dem Weg zur Insel
Foto: Bullet Speedboats, über Google Maps

Extra nichts, auf keiner dieser Touren. Schnorchelausrüstung steht unter den Leistungen von der Delfintour, dem Orange-Bay-Halbtag, der Dolphin-House-Tour, Serenitys Orange-Bay-Tag, dem Charter „Thunder VIP“ und der Yacht „Mirage Pool“. Bezahlt wird das Boot: 100 bis 160 € pro Boot bei den Touren, 240 oder 540 € pro Boot bei den Chartern.

Wo verbringt man die meiste Zeit im Wasser?

Weiße Motoryacht mit Flybridge vor Anker über türkisem Wasser
Foto: Betty H, über Google Maps

Zwei Touren sind ums Anhalten gebaut, nicht ums Ankommen. Bullets Delfinfahrt setzt zwei Schnorchelstopps in dieselbe Route wie 45 bis 90 Minuten Delfinsuche, ab 160 € pro Boot. Der Tag auf der „Mirage Pool“ hat von 09:00 bis 16:30 einen privaten Schnorchel-Guide an Bord, für bis zu vierzehn Gäste zu 540 € pro Boot — die einzige Tour hier, bei der der Guide ausdrücklich als privater Schnorchel-Guide genannt ist. Die Inseltage verbringen mehr Stunden am Strand als am Riff.

TourPro BootAusrüstungGuide im WasserDauer
Delfinbeobachtung, Bulletab 160 €enthaltenSkipper/Guide an Bordnicht veröffentlicht; 45–90 Min. Suche + 2 Schnorchelstopps
Orange Bay Halbtag, Bulletab 100 €enthaltenSkipper/Guide an Bordbis 5 Std.
Dolphin House, Serenity150 €enthaltenGuide enthalten4 Std.
Orange Bay, Serenityab 160 €enthaltenGuide enthalten4 Std.
„Thunder VIP“, Egyptboats240 €enthalten4 Std.
„Mirage Pool“, Egyptboats540 €enthaltenprivater Schnorchel-Guide09:00–16:30

Schwimmwesten sind bei drei der vier Bootstouren genannt, und die Schnorchelstopps sind überall freiwillig — man kann den ganzen Tag an Deck bleiben.

Was gehört ins Gepäck?

Sonnencreme, Kopfbedeckung, Handtuch und ein wasserdichter Beutel auf jedem dieser Boote — die Speedboote sind offen, schnell und nass. Wasser und Essen für die beiden Bullet-Touren, wo Getränke, Obst, Snacks und Mittagessen ausgenommen sind. Auf den Egyptboats-Chartern sind Snacks und Getränke dabei, auf der Yacht zusätzlich Mittagessen und Obst — bleibt nur Bargeld: Der Inseleintritt kostet dort 10 € pro Erwachsenem und 5 € pro Kind.

Ist Schnorcheln dasselbe wie Schnuppertauchen?

Paar unter Wasser mit dem Okay-Zeichen des Tauchlehrers beim geführten Tauchgang
Foto: Lidok Lido4ek, über Google Maps

Nein, und der Preisabstand ist kleiner, als man denkt. Schnuppertauchen bringt Sie mit Tauchlehrer und Flasche unter die Oberfläche: 45 € bei Diving Star für zwei Tauchgänge bis 7 Meter ab 10 Jahren, 48 € bei Dive Academy Red Sea mit Ausrüstung und Mittagessen, 50 € bei Gagoblue mit deutschsprachigen Tauchlehrern. Wenn ein Tag mit dem Schnorchel Lust auf den nächsten Schritt macht, kostet dieser Schritt ungefähr so viel wie ein Anteil am Boot.

Häufige Fragen

Muss man gut schwimmen können?
Schwimmwesten sind bei beiden Bullet-Touren und bei der Serenity-Tour nach Orange Bay in den Leistungen genannt; bei der Serenity-Tour zum Dolphin House nicht — das klären wir vor der Buchung. Die Schnorchelstopps sind überall freiwillig. Einen Schwimmtest verlangen die Anbieter nicht; die praktische Hürde ist, sich im offenen Wasser mit Weste wohlzufühlen.
Dürfen Kinder mit?
Keiner der Bootsanbieter veröffentlicht ein Mindestalter, deshalb nennen wir keines. Auf den Egyptboats-Chartern zahlen Kinder den ermäßigten Inseleintritt von 5 €. Für ein konkretes Alter schreiben Sie uns — wir holen die Antwort schriftlich ein.
Ist ein Guide im Wasser dabei?
Serenity schließt auf beiden Touren einen Guide ein, Egyptboats auf der Yacht einen privaten Schnorchel-Guide. Bei den Bullet-Touren übernimmt der Skipper die Guide-Rolle, und auf der „Thunder VIP“ wird die Ausrüstung gestellt, ohne dass die Seite einen eigenen Schnorchel-Guide nennt.