Stellen Sie sich vor: Sie stehen vor einer kolossalen Buddha-Statue, so riesig, dass sie kaum in den Tempelraum passt, während gegenüber, jenseits der Straße, das heilige Herz eines ganzen Königreichs liegt, in dem das winzige, doch am meisten verehrte Bildnis des Smaragd-Buddha aufbewahrt wird. Kann ein majestätischer Gigant, berühmt für seine alte Massageschule, mit einem Heiligtum konkurrieren, das in jahrhundertealte Geheimnisse und die Symbole der Monarchie gehüllt ist? Genau vor dieser Wahl stehen Reisende in Bangkok oft, wenn es um zwei der ikonischsten Juwelen der Stadt geht: den Tempel des Liegenden Buddha, oder Wat Pho, und den Tempel des Smaragd-Buddha, oder Wat Phra Kaew.
Dieses Dilemma ist kein Zufall. Nur wenige Schritte voneinander entfernt gelegen, sind beide Tempel ein Pflichtprogramm, bieten jedoch völlig unterschiedliche Eindrücke. Viele, die ihren Urlaub an den malerischen Resorts Thailands planen und die Hauptstadt in ihre ereignisreiche Tour einschließen, sind oft verwirrt oder unterschätzen den grundlegenden Unterschied zwischen diesen Heiligtümern. Für wen ist diese Wahl am kritischsten? Vor allem für jene mit begrenzter Zeit für Ausflüge, für Familien mit Kindern, denen nicht nur der kulturelle Wert, sondern auch die Unterhaltsamkeit wichtig ist, sowie für Touristen, die das Wesen der thailändischen Kultur möglichst tief verstehen wollen. Unser ausführlicher Vergleich hilft Ihnen nicht nur dabei zu wählen, welchen Tempel Sie besuchen, sondern bewusst zu entscheiden, welcher Ihren Erwartungen an eine Reise durch Thailand am besten entspricht.
Wen wählen Sie?
Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho) VS Tempel des Smaragd-Buddha Sie haben bereits abgestimmt. Danke! Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho) 50% Tempel des Smaragd-Buddha 50%Vor- und Nachteile: Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho)
✅ Vorteile- Riesige Statue des liegenden Buddha
- Möglichkeit, eine Sitzung traditioneller thailändischer Massage zu besuchen
- Gedränge zu Stoßzeiten
- Das große Gelände erfordert viel Zeit zur Besichtigung
Vor- und Nachteile: Tempel des Smaragd-Buddha
✅ Vorteile- Das wichtigste religiöse Heiligtum Thailands
- Außergewöhnliche architektonische Schönheit des Komplexes
- Strenger Kleidungs-Dresscode
- Hoher Preis des Eintrittstickets
Wat Pho oder der Smaragd-Buddha: Wohin gehen?
Wählen Sie Wat Pho, wenn Sie die grandiose Statue des liegenden Buddha sehen und die Atmosphäre der Ruhe genießen möchten. Begeben Sie sich zum Tempel des Smaragd-Buddha, wenn Sie einen reich verzierten Tempel suchen und die am meisten verehrte Statue Thailands sehen wollen.
Vergleich der wichtigsten Tempel Bangkoks
Kriterium Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho) Tempel des Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaew) Vibe/Atmosphäre Ruhig, meditativ Majestätisch, feierlich Saison November — Februar November — Februar Strände Keine (städtisches Objekt) Keine (städtisches Objekt) Budget $ $$ Für wen geeignet Familien, Paare, Geschichtsliebhaber Familien, Paare, Kulturtouristen Erreichbarkeit Leicht (Metro und Flussboot) Leicht (zu Fuß von Wat Pho)Die Finanzen der Spiritualität: Wie viel kosten Bangkoks wichtigste Heiligtümer
Bangkok versteht es, nicht nur mit goldenen Turmspitzen, dem Duft von Weihrauch und dem langsamen Rhythmus der Gebete zu überraschen, sondern auch mit einem sehr unterschiedlichen Umgang mit dem Preis eines spirituellen Erlebnisses. An einem Ort ist der Eintritt frei, und Sie zahlen nur für Blumen, Kerzen oder Ihren eigenen Wunsch, eine Spende zu machen. An einem anderen verwandelt sich der Besuch fast in ein vollwertiges Museumsticket: mit Tempeln, Reliquien, Panoramen, historischen Sälen und strengen Kleidervorschriften. Deshalb ist das Gespräch über die Heiligtümer Bangkoks nicht nur eine Frage des Glaubens und der Architektur, sondern auch eine ganz praktische Frage: Wie viel kostet es, die heilige Stadt zu berühren.
Der teuerste und prestigeträchtigste Punkt auf dieser Route ist der Große Palast und der Tempel des Smaragd-Buddha, Wat Phra Kaew. Für Ausländer kostet das Ticket 500 Baht, und es umfasst den Besuch des Grand-Palace-Komplexes selbst, des Tempels des Smaragd-Buddha und des Textilmuseums der Königin Sirikit. Für thailändische Bürger ist der Eintritt bei Vorlage eines Ausweises frei. Das ist ein wichtiger Anhaltspunkt: Gerade hier verbindet sich Spiritualität am engsten mit monarchischer Geschichte, staatlicher Symbolik und repräsentativer Architektur, weshalb der Preis hier höher ist als bei den meisten anderen Heiligtümern der Stadt. Im Grunde zahlen Sie nicht für einen Tempel, sondern für den Zugang zum wichtigsten sakral-zeremoniellen Raum des Landes.
Etwas “bodenständiger”, aber für die meisten Reisenden dennoch unverzichtbar, ist Wat Pho, der Tempel des Liegenden Buddha. Auf der offiziellen Seite des Tempels wird eine Gebühr von 300 Baht angegeben; Kinder bis 120 cm Körpergröße haben freien Eintritt. Wat Pho ist insofern interessant, als sein Preis von vielen schon nicht mehr als symbolischer Tempelbeitrag, sondern als Ticket für einen großen Kulturkomplex empfunden wird: Man kommt hierher wegen der riesigen Statue des Liegenden Buddha, der historischen Stupas, der Höfe und der berühmten Verbindung des Tempels mit der Tradition der thailändischen Massage. Im finanziellen Sinne ist das nicht mehr “mal eben Räucherstäbchen anzünden”, sondern eine vollwertige Sehenswürdigkeit von Weltrang.
Ein weiterer Tempel aus dem obligatorischen “goldenen Dreieck” des alten Bangkok ist Wat Arun, der Tempel der Morgenröte. Nach Angaben des Fremdenverkehrsamts von Thailand kostet der Eintritt 200 Baht. Das ist eine wichtige Zahl, denn viele Reisende erinnern sich an die alten Tarife und sind über die Preiserhöhung überrascht. Wat Arun verkauft nicht nur die Heiligkeit des Ortes, sondern auch eine der bekanntesten Silhouetten Thailands: den zentralen Prang, das Porzellandekor, den Blick auf den Chao-Phraya-Fluss und eine fast fertige Postkarte von Bangkok. Im finanziellen Sinne ist das ein Beispiel dafür, wie ein Tempel in der Touristenhauptstadt zugleich zu einem religiösen Raum, einem historischen Denkmal und einer visuellen Marke der Stadt wird.
Wenn Sie ein günstigeres Heiligtum mit starker Wirkung wünschen, ist Wat Saket, besser bekannt als Golden Mount, ein gutes Beispiel. Nach aktuellen Reiseführern von 2026 beträgt der Eintritt für erwachsene Ausländer etwa 50 Baht, während Kinder bis 120 cm freien Eintritt haben. Hier ist der Preis deutlich niedriger als bei den “großen drei”, doch das Erlebnis wirkt keineswegs ärmer: Sie zahlen für den Aufstieg über die Wendeltreppe, für die Atmosphäre des alten Hügel-Tempels, für die Glocken, die Bäume, den Wind und für einen der besten Ausblicke auf das alte Bangkok. Der Golden Mount zeigt gut, dass Spiritualität in Bangkok manchmal sehr wenig kostet, wenn der Tempel nicht in die wichtigste Touristenikone der Stadt eingebaut ist.
Bescheidener im Preis, aber sehr ausdrucksstark im Sinn, ist Wat Ratchanatdaram mit Loha Prasat, dem “Metallschloss”. Nach Angaben des Fremdenverkehrsamts von Thailand beträgt der Eintritt 20 Baht. Gegenüber den 500 Baht des Palastes ist das fast eine symbolische Summe. Und gerade hier ist der Kontrast Bangkoks besonders spürbar: Ein Tempel funktioniert als nationales Schaufenster, während ein anderer erstaunlich zugänglich und ruhig bleibt. Für 20 Baht erhält der Besucher nicht nur seltene Architektur mit Dutzenden von Metallspitzen, sondern auch das Gefühl, dass die Heiligkeit hier noch näher an der alltäglichen städtischen Religiosität als an der Massentourismusindustrie ist.
Eine eigene Geschichte ist Wat Traimit, der Tempel des Goldenen Buddha in Chinatown. Aktuelle Quellen sind sich einig, dass die Besichtigung der Statue selbst etwa 40 Baht kostet, während der Besuch des Museumsteils und der historischen Ausstellungen weitere etwa 100 Baht erfordert. Mit anderen Worten: Der Mindesteintritt kann sehr günstig sein, doch wenn Sie den Kontext, die Geschichte der Entdeckung der goldenen Statue und die Rolle des chinesischen Viertels verstehen wollen, wächst das Budget des Besuchs. Das ist ein gutes Beispiel für einen “mehrschichtigen” Preis: Das Heiligtum als Objekt der Verehrung kostet wenig, während Wissen, Museumskontext und touristische Verpackung gesondert bezahlt werden.
Aber Bangkok wäre nicht Bangkok, wenn seine gesamte sakrale Welt nur nach der Ticketlogik lebte. Es gibt Orte, an denen es keinen Eintritt als solchen gibt. Das bekannteste Beispiel ist der Erawan-Schrein, einer der meistbesuchten städtischen Schreine im Zentrum der Hauptstadt. Das Fremdenverkehrsamt von Thailand gibt die Öffnungszeiten des Schreins an — täglich von 06:00 bis 20:00 Uhr, und aktuelle Führer merken an, dass der Eintritt frei ist. Hier kann man nur für Opfergaben zahlen: Blumen, Räucherstäbchen, Kerzen, hölzerne Elefanten oder, wenn man möchte, für einen rituellen Tanz als Dank für einen erfüllten Wunsch. An solchen Orten ist besonders gut zu sehen, dass die “Finanzen der Spiritualität” in Bangkok oft nicht auf einem Ticket, sondern auf einem freiwilligen Akt der Teilnahme beruhen.
Betrachtet man es breiter, so haben Bangkoks Heiligtümer mehrere Preisstufen. Die erste sind kostenlose oder fast kostenlose Orte, an denen die Hauptausgaben mit Opfergaben verbunden sind. Die zweite sind erschwingliche Tempel für 20–50 Baht, bei denen Sie eher für die Pflege des Geländes und den Zugang zu besonderer Architektur oder einem Aussichtspunkt zahlen. Die dritte ist das mittlere Touristensegment um die 200–300 Baht, zu dem Wat Arun und Wat Pho gehören. Und schließlich die Premium-Sakral-Staats-Ebene — der Große Palast und Wat Phra Kaew für 500 Baht. Diese Preisleiter spiegelt gut nicht den Grad der “Heiligkeit” wider, sondern den Grad der touristischen, historischen und symbolischen Konzentration des Ortes.
Es gibt auch versteckte Kosten, an die sich viele erst vor Ort erinnern. Das sind weniger die Tickets als die begleitende Wirtschaft von Pilgerfahrt und Tourismus: Wasser in der Hitze, ein Taxi oder Boot zwischen den Tempeln, das Mieten oder Kaufen bedeckenderer Kleidung, falls der Dresscode nicht eingehalten wird, Spenden, Weihrauch, Blumen, Münzen in Glücksschalen und manchmal Audioguides oder Museumserweiterungen. Deshalb kostet ein “Tag der Tempel” in Bangkok fast immer mehr, als es nach der Summe der Eintrittstickets scheint. Formell können Sie einen Teil der Route sehr günstig zurücklegen, doch in der Praxis summiert sich die sakrale Geografie der Stadt allmählich zu einer spürbaren Touristenrechnung.
Und doch hat das seine Logik. Bangkok zwingt nicht dazu, für den Glauben gleich zu zahlen. Es bietet gewissermaßen mehrere Modelle der Berührung mit einem Heiligtum. Man kann fast umsonst eintreten und einfach vor dem Altar schweigen. Man kann für 20 oder 50 Baht ein schönes, aber noch nicht kommerzialisiertes Erlebnis bekommen. Man kann für 200–300 Baht Tempel betreten, in denen die Religion schon eng mit dem weltweiten Touristenruhm verflochten ist. Und man kann 500 Baht für das wichtigste zeremonielle Herz der thailändischen Hauptstadt zahlen, wo Glaube, Geschichte und staatliche Repräsentation untrennbar sind. Genau deshalb geht es bei den Finanzen der Spiritualität in Bangkok nicht um die Kostspieligkeit als solche, sondern darum, wie die Stadt den Zugang zu ihren symbolträchtigsten Räumen bewertet.
Ganz praktisch gesprochen sieht der Anhaltspunkt für Bangkoks wichtigste Heiligtümer im Jahr 2026 so aus: 500 Baht für den Großen Palast und Wat Phra Kaew, 300 Baht für Wat Pho, 200 Baht für Wat Arun, etwa 50 Baht für den Golden Mount, 20 Baht für Loha Prasat, etwa 40 Baht für den Haupteingang von Wat Traimit plus 100 Baht für den Museumsteil, und 0 Baht für den Eintritt in den Erawan-Schrein, freiwillige Opfergaben nicht mitgerechnet. Eine solche Aufstellung zeigt gut, dass man das spirituelle Bangkok sowohl als teure repräsentative Hauptstadt als auch als Stadt sehen kann, in der die Heiligkeit nach wie vor zugänglich bleibt.
Lärm der Menge oder Größe in der Stille: Eintauchen in die Atmosphäre von Wat Pho und Wat Phra Kaew
Die Atmosphäre ist die Seele eines jeden Ortes, und in dieser Hinsicht bieten Wat Pho (der Tempel des Liegenden Buddha) und Wat Phra Kaew (der Tempel des Smaragd-Buddha) völlig unterschiedliche, doch gleichermaßen beeindruckende Erlebnisse. Anders als Wat Phra Kaew, wo einen von den ersten Schritten an ein Gefühl grandioser Erhabenheit erfasst, betont durch den Glanz goldener Turmspitzen und die Fülle geschnitzter Details, empfängt Wat Pho einen mit einer intimeren, fast heimeligen Atmosphäre. Während in Wat Phra Kaew Feierlichkeit und heilige Ehrfurcht vorherrschen, lädt Wat Pho zu ruhiger Betrachtung und zum Eintauchen in die Geschichte ein. Hier, unter den zahlreichen Chedis und Statuen, spürt man eher stille Weisheit als blendenden Glanz. Allerdings muss man zugeben, dass die Beliebtheit von Wat Phra Kaew sich manchmal in einen spürbaren Druck der Menge verwandelt, was den Eindruck seiner monumentalen Schönheit etwas verwischen kann, während man in Wat Pho trotz der Anwesenheit von Touristen leichter eine abgeschiedene Ecke zum Nachdenken findet.
Die Eindrücke dieser beiden Tempel setzen sich aus vielen Details zusammen, angefangen beim “Wow-Effekt” selbst. Wat Phra Kaew schenkt ihn sofort, kaum dass man sein Gelände betritt: die riesige Statue des Smaragd-Buddha, zwar nicht die größte, doch von unnachahmlicher Energie, und der erstaunliche Reichtum an Architektur und Dekoration hinterlassen einen unauslöschlichen Eindruck. Während Wat Pho allmählich gefangen nimmt und seinen Reiz in den Details offenbart. Natürlich ist der “Star” hier die riesige Statue des Liegenden Buddha, doch der Wert dieses Ortes liegt nicht nur in ihr. Es sind auch die uralten Chedis, mit Keramikfliesen verziert, und das weitläufige Gelände, auf dem einst die erste Schule der thailändischen Massage lag. Während man sich in Wat Phra Kaew wie ein Zeuge königlicher Pracht fühlt, schenkt Wat Pho das Gefühl des Eintauchens in lebendige Geschichte und alte Traditionen, wo jeder Stein und jede Statue ihre eigene Geschichte hat.
Bequemlichkeit und Wert für den Besucher unterscheiden sich ebenfalls. Wat Phra Kaew, als Teil des Komplexes des Königlichen Palastes, hat strengere Besuchsregeln und in der Regel ein höheres Eintrittsticket, was durch seinen Status völlig gerechtfertigt ist. Doch seine gut organisierte Infrastruktur und klare Beschilderung machen die Besichtigung trotz Hitze und Menschenströmen relativ einfach. Wat Pho wiederum bietet ein zugänglicheres Eintauchen in die Atmosphäre, und seine Rolle als historisches und medizinisches Zentrum verleiht ihm zusätzlichen Wert. Hier gibt es mehr Möglichkeiten für eine gemächlichere Besichtigung, und die Möglichkeit zu sehen, wie Touristen und Einheimische in thailändischer Massage ausgebildet werden, fügt Einzigartigkeit hinzu. Es sei angemerkt, dass es in beiden Tempeln sehr heiß sein kann und es wichtig ist, für Kopfbedeckung und eine ausreichende Menge Wasser zu sorgen, besonders zu den Stoßzeiten des Besuchs, wenn der Menschenstrom am intensivsten wird.
In Wat Pho kann man kostenlos Münzen in 108 Schalen werfen (eine Tradition), das Ticket umfasst Wasser.
Eine Transport-Quest oder ein Spaziergang: Wie man zu Bangkoks wichtigsten Heiligtümern gelangt
Die Frage der Verkehrsanbindung wird zum entscheidenden Faktor bei der Planung eines Besuchs im historischen Zentrum der Hauptstadt Thailands. Wat Pho, etwas abseits vom Epizentrum des königlichen Trubels gelegen, bietet Touristen eine berechenbarere Logistik: An seine Tore kann man leicht mit dem Taxi oder Tuk-Tuk vorfahren, ohne sich durch die für den Großen Palast typischen Sicherheitskordons durchkämpfen zu müssen. Anders als beim Tempel des Smaragd-Buddha, wo Taxis aufgrund des strengen Zugangsregimes die Fahrgäste oft einige hundert Meter vor dem Eingang absetzen, kann man Wat Pho mit maximalem Komfort praktisch bis zur Kasse erreichen, was bei zährender Hitze erheblich Kräfte spart.
Wenn die Logistik bei Wat Pho wie ein ruhiges Aussteigen in einer Touristenzone mit entwickelter Infrastruktur aussieht, so gleicht der Transfer zum Tempel des Smaragd-Buddha einer gut eingespielten, aber überlasteten Operation. Hier gelten strenge Sicherheitsprotokolle, die den Verkehr einschränken, weshalb die Länge der “letzten Meile” zu Fuß wächst und die Kosten der Taxifahrt aufgrund von Leerlauf in den Staus an den Kontrollpunkten höher sein können. Während die Erreichbarkeit von Wat Pho eine hohe Fortbewegungsgeschwindigkeit gewährleistet, erfordert der Tempel des Smaragd-Buddha vom Reisenden einen Zeitpuffer für das Durchlaufen der Kontrolle und den Fußweg entlang des Mauerumfangs. Das schlussendliche Komfortniveau beim Besuch von Wat Pho stellt sich aufgrund des Fehlens mehrstufiger Kontrollen als höher heraus, während man das Heiligtum des königlichen Tempels besser mit dem Flussboot bis zum nächsten Pier erreicht, was eine reibungslosere und sicherere Fortbewegung unter Umgehung der Straßenstaus gewährleistet.
Fazit: Was für einen unvergesslichen Besuch wählen
Die Wahl zwischen Bangkoks zwei wichtigsten Heiligtümern hängt ausschließlich davon ab, welche Eindrücke Sie aus Thailand mitnehmen möchten. Wenn Sie Größe, eine ruhige Atmosphäre zur Betrachtung und die Möglichkeit suchen, die Geschichte eines alten medizinischen Zentrums zu berühren, ist Ihre Entscheidung offensichtlich. Wat Pho bietet ein tiefes Eintauchen in das geistliche Leben der Stadt, wo man mehrere Stunden in der Stille zwischen Gärten und ungewöhnlichen architektonischen Formen verbringen kann, ohne ständige Eile zu spüren.
Andererseits, wenn Ihr Ziel darin besteht, den Gipfel thailändischer Meisterschaft, den Glanz des Goldes zu sehen und in die Atmosphäre königlicher Pracht einzutauchen, sollten Sie sich ins Herz des Großen Palastes begeben. Dieser Ort stellt die Quintessenz der thailändischen Ästhetik dar, wo jeder Quadratmeter mit erstaunlicher Detailgenauigkeit verziert ist. Ein solcher Besuch gleicht eher einem Gang in ein Freilichtmuseum, der die Bereitschaft zu großen Menschenmengen und zur strengen Einhaltung der Besuchsregeln erfordert.
- Wählen Sie den Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho), wenn Sie ein entspannteres Spaziertempo schätzen, eine der beeindruckendsten Statuen der Welt sehen wollen, ohne harte Sicherheitskontrollen durchlaufen zu müssen, und sich zudem für die Grundlagen der thailändischen Medizin und der traditionellen Massage interessieren.
- Wählen Sie den Tempel des Smaragd-Buddha, wenn Sie die eindrucksvollsten Fotos vor blendender Architektur machen, das wichtigste nationale Symbol Thailands berühren wollen und es vorziehen, Objekte von staatlicher Bedeutung zu besuchen, die die Macht und den Reichtum der Monarchie verkörpern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wat Pho oder Wat Phra Kaew: Was sollte man in Bangkok zuerst ansehen?Beginnen Sie mit Wat Phra Kaew (dem Tempel des Smaragd-Buddha), um das wichtigste buddhistische Heiligtum Thailands zu sehen. Begeben Sie sich dann zu Wat Pho (dem Tempel des Liegenden Buddha), um die Größe der Statue und die Atmosphäre des ältesten Tempelkomplexes zu genießen.
Tempel des Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaew) oder Tempel des Liegenden Buddha (Wat Pho): Was beeindruckt mehr?Wat Phra Kaew besticht durch seine Pracht, sein Gold und die feine Arbeit seiner vielen Bauten. Wat Pho wiederum beeindruckt durch die riesige Statue des Liegenden Buddha und ist ein Zentrum der thailändischen Massage und traditionellen Medizin.
Welchen Tempel sollte ein Tourist wählen: Wat Pho oder Wat Phra Kaew, wenn die Zeit knapp ist?Wenn die Zeit begrenzt ist, kann Wat Phra Kaew, als kompakter, aber außergewöhnlich sehenswert, vorzuziehen sein. Allerdings bietet Wat Pho ein einzigartiges Erlebnis mit dem Liegenden Buddha und die Möglichkeit, eine traditionelle thailändische Massage auszuprobieren.
Wo macht man am besten Fotos: Wat Pho oder Wat Phra Kaew?Wat Phra Kaew bietet eine unglaubliche Menge fotogener Details: leuchtende Malereien, Statuen, Pagoden und natürlich den Smaragd-Buddha. Wat Pho ist ideal, um die grandiose Statue des Liegenden Buddha und die allgemeine Atmosphäre des Tempelkomplexes festzuhalten.
Lohnt es sich, beide Tempel zu besuchen: Wat Pho und Wat Phra Kaew?Eindeutig ja! Diese Tempel bieten völlig unterschiedliche, doch gleichermaßen fesselnde Erlebnisse. Wat Phra Kaew ist die Quintessenz der thailändischen religiösen Architektur, während Wat Pho ein Ort der Kraft und Ruhe ist.
Wie viel Zeit braucht man für den Besuch von Wat Pho und Wat Phra Kaew?Für jeden Tempel sollte man mindestens 1,5–2 Stunden einplanen, um alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe und ohne Eile zu besichtigen. Wenn Sie tiefer in die Atmosphäre eintauchen und sich zum Beispiel in Wat Pho massieren lassen möchten, planen Sie mehr Zeit ein.
Wie gelangt man vom Zentrum Bangkoks zu Wat Pho und Wat Phra Kaew?Beide Tempel liegen nahe beieinander am Ufer des Chao-Phraya-Flusses, daher gelangt man bequem mit dem Taxi, Tuk-Tuk oder Flussboot dorthin. Von Wat Phra Kaew nach Wat Pho kann man zu Fuß gehen oder mit dem Boot fahren.
Gibt es einen Dresscode für den Besuch von Wat Pho und Wat Phra Kaew?Ja, wie in allen buddhistischen Tempeln Thailands ist bescheidene Kleidung erforderlich. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Vermeiden Sie zu freizügige oder eng anliegende Kleidung.
Wat Pho und Wat Phra Kaew: Welcher Tempel gilt als älter?Wat Pho wurde früher gegründet, noch vor der Gründung Bangkoks, und ist einer der ältesten Tempelkomplexe Thailands. Wat Phra Kaew wurde, obwohl es das Zentrum der königlichen Religion ist, später erbaut.
Wo findet man die besten Souvenirs: Wat Pho oder Wat Phra Kaew?In der Umgebung beider Tempel gibt es zahlreiche Souvenirläden. In Wat Phra Kaew findet man feinere und teurere Gegenstände mit Bezug zur königlichen Familie, in Wat Pho hingegen traditionelle thailändische Erzeugnisse und Massageöle.


