Angeln auf Gran Canaria wird 2026 in zwei verschiedenen Einheiten verkauft, und die Verwechslung ist der häufigste Grund für eine falsche Kalkulation. Ein Platz an Bord kostet €80 pro Angler: dieser Betrag wird mit der Personenzahl multipliziert. Das ganze Boot kostet €750 pro Fahrt: dieser Betrag wird mit nichts multipliziert, er gilt für eine Person genauso wie für sechs. Solange beide Einheiten nicht getrennt sind, sagt ein Preisvergleich nichts aus.

Der Anbieter ist in beiden Fällen derselbe — Cavalier & Blue Marlin Fishing Charters aus dem Hafen Porto Novo in Puerto Rico im Südwesten der Insel. Er betreibt zwei Boote, die Cavalier und die Blue Marlin 3: 12 Meter lang, 4 Meter breit, zwei Motoren mit je 325 PS, über 30 Knoten Höchstgeschwindigkeit, Toilette an Bord. Sechs Stunden von 9 bis 15 Uhr sind in beiden Fällen derselbe Tag auf See; verschieden ist nur, ob Sie einen Sitz oder das Deck kaufen. Beide Preise unten sind der Stand vom 22. September 2026, mit allen Zuschlägen, die der Anbieter selbst nennt.

Wichtig

€80 stehen für einen Angler mit einer Rute, €750 für das ganze Boot über sechs Stunden. Eine Anzahlung nimmt der Anbieter nicht, gezahlt wird aber nur bar: Debit- und Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Angellizenz, Ruten, Köder und Hoteltransfer im Süden sind in beiden Formaten enthalten. Preise abgeglichen mit der Preisseite des Anbieters am 22. September 2026.

Platz oder Boot: warum die Preiseinheit entscheidet

Der Anbieter benennt die Formate mit eigenen Worten. «Part Charter» ist ein Platz auf einem Boot, auf dem bis zu zehn Personen zusammenkommen können, Zuschauer eingerechnet. «Full Charter» ist das ganze Boot für eine Gruppe von einer bis sechs Personen. Der Unterschied liegt nicht nur im Preis, sondern in der Kontrolle: auf der geteilten Fahrt entscheidet der Kapitän täglich, ob geschleppt oder auf Grund geangelt wird, auf der Privatcharter entscheidet das der Kunde.

Daraus folgt eine einfache Rechenregel. Der Platzpreis von €80 ist linear: zwei Personen kosten €160, vier €320, sechs €480, zehn €800. Der Bootspreis von €750 ist eine Stufe: er bleibt bis einschließlich sechs Personen gleich, ab der siebten kommen €120 pro Fahrt dazu. Das Privatboot sieht also bei großen Gruppen am besten aus — billiger als die Einzelplätze wird es bei keiner Größe.

Die dritte Einheit, die gern vergessen wird, ist die Rute. Auf der geteilten Fahrt hängt der Preis nicht nur an der Person, sondern an der Zahl der Ruten: €80 für eine, €150 für zwei, €230 für drei. Auf der Privatcharter fällt diese Staffel weg: €750 decken das Deck ab, und wie Sie die Ruten in der eigenen Gruppe verteilen, ist Ihre Sache. Für drei oder vier eifrige Angler ist das ein echter Unterschied, und er bekommt unten einen eigenen Abschnitt.

Was kostet ein Platz an Bord 2026?

Die Preisseite des Anbieters vom September 2026 teilt nicht Personen ein, sondern Ruten. Die sechsstündige Fahrt von 9 bis 15 Uhr sieht so aus:

Was Sie kaufenPreis, September 2026Was das bedeutet
Ein Angler mit einer Rute€80Grundpreis für einen Platz über sechs Stunden
Ein Angler mit zwei Ruten€150Die zweite Rute kostet €70 mehr
Ein Angler mit drei Ruten und Zuschauer€230Die dritte Rute kostet €80 mehr, der Zuschauer ist frei
Eigener Zuschauerplatz€70Ein Nichtangler belegt einen der zehn Plätze

Zu lesen ist das so: die zweite Rute kostet €70, die dritte weitere €80, und mit der dritten Rute darf ein Zuschauer kostenlos mit. Ein eigener Zuschauerplatz kostet €70. Die Obergrenze der geteilten Fahrt liegt bei zehn Personen, und der Anbieter betont es eigens — die zehn schließen Zuschauer ein, und die genaue Platzzahl hängt davon ab, wie viele Ruten die anderen gebucht haben: «The number of persons aboard the Part Charter will be a maximum of 10. (including spectators)».

Im Katalog ist es dieselbe Fahrt: ein Platz an Bord kostet €80 — ein Angler, sechs Stunden, höchstens zehn Personen an Bord. Der Anbieter hält 4,0 aus 125 Bewertungen zum 3. September 2026. Die Bewertungen gehen auseinander: die einen beschreiben einen Thunfisch von rund 350 kg, andere geben drei Sterne und finden sechs Stunden zu knapp für einen wirklich großen Fisch. Lesen Sie beide Sorten vor der Buchung.

Boot von Cavalier & Blue Marlin in Fahrt mit Anglern am Heck
Foto: Cavalier & Blue Marlin Fishing Charters, Website des Anbieters

Was kostet das ganze Boot und wie werden die Stunden berechnet?

Die Privatcharter ist kein einzelner Preis, sondern eine Stundenleiter, und die sechsstündige Fahrt für €750 ist nur eine ihrer Stufen. Der Anbieter veröffentlicht die ganze Leiter samt Zeitfenstern:

FormatZeitPreis pro FahrtPro Stunde
Ganzes Boot, 5 Std.15:00–20:00€650€130
Ganzes Boot, 6 Std.9:00–15:00€750€125
Ganzes Boot, 7 Std.9:00–16:00€850€121,43
Ganzes Boot, 8 Std.9:00–17:00€950€118,75
Ganzes Boot, 9 Std.9:00–18:00€1.050€116,67
Ganzes Boot, 10 Std.9:00–19:00€1.150€115
Familiencharter, 3 Std.15:00–18:00€450€150
Familiencharter, 4 Std.15:00–19:00€550€137,50

Auf die Stunde gerechnet zeigt sich, wo die Stufe günstiger liegt: eine Stunde der Zehnstundenfahrt kostet €115, eine Stunde der Fünfstundenfahrt €130, eine Stunde der dreistündigen Familienfahrt €150. Die Logik ist einfach — das Boot muss ohnehin raus und zurück, längere Fahrten verteilen denselben Aufwand auf mehr Zeit. Noch ein Detail: Grundangeln und Schleppen am selben Tag mischt der Anbieter erst ab acht Stunden, also ab €950.

Der Zuschlag ab der siebten Person beträgt €120 pro Fahrt. Er gilt für Privat- und Familiencharter gleichermaßen, und der Anbieter formuliert ihn als einen Betrag pro Fahrt, nicht als Preis je zusätzlicher Person: «From 7 pers 120 € extra per trip». Für acht, neun oder zehn Personen gibt es keine eigene Zeile, deshalb führt die Tabelle unten €120 als einen pauschalen Zuschlag und wir empfehlen, das bei der Buchung zu bestätigen. Turniertage gibt es nur als ganze Charter, bis sechs Angler, Preis auf Anfrage.

Das Familienformat verdient einen eigenen Hinweis: es ist kürzer und beginnt am Nachmittag. Drei Stunden von 15 bis 18 Uhr kosten €450, vier Stunden von 15 bis 19 Uhr €550. Der Anbieter begründet das offen: fünf Stunden und mehr sind für die Jüngsten meist zu lang. Im Winter wird auf diesen Fahrten mit leichtem Gerät auf Grund geangelt, im Sommer meist geschleppt.

Was rechnet sich für Gruppen von zwei bis zehn Personen?

Nun die Haupttabelle. Erste Spalte: die Gruppe. Zweite: die Plätze zu je €80. Dritte: das ganze Boot für dieselben sechs Stunden von 9 bis 15 Uhr. Vierte: was das Boot pro Kopf ergibt. Fünfte: was am Ende günstiger ist. Ab der siebten Person sind die €120 im Bootspreis enthalten.

PersonenPlätze zu €80Ganzes BootPro Kopf im BootGünstiger
2€160€750€375Plätze, um €590
3€240€750€250Plätze, um €510
4€320€750€187,50Plätze, um €430
5€400€750€150Plätze, um €350
6€480€750€125Plätze, um €270
7€560€870€124,29Plätze, um €310
8€640€870€108,75Plätze, um €230
9€720€870€96,67Plätze, um €150
10€800€870€87Plätze, um €70

Das Ergebnis ist eindeutig: das Privatboot wird bei keiner Gruppengröße günstiger. Der Abstand schrumpft aber rasch. Bei zwei Personen kostet das Boot €590 mehr als die Plätze, bei vier €430 mehr, bei sechs €270 mehr — und bei zehn nur noch €70, also genau den Preis eines Zuschauerplatzes. Anders gesagt: eine Zehnergruppe zahlt für die Privatsphäre weniger, als ein Nichtangler für seinen Sitz zahlt.

Es gibt einen zweiten Vorbehalt, über den die Preisseite schweigt, während die Fahrtenseite ihn offen ausspricht: bei der Full Charter gelten eine bis sechs Personen als Norm. Zehn auf einem Privatboot sind eine Frage an den Anbieter und keine Zeile der Preisliste; lesen Sie die unteren vier Zeilen deshalb als Rechnung aus den veröffentlichten €750 und €120, nicht als fertiges Angebot. Die oberen Zeilen dagegen sind genau das, was täglich verkauft wird.

Als praktische Orientierung: zu zweit, zu dritt, zu viert nehmen Sie Plätze — €160, €240 und €320 gegen €750 für das Boot, das ist nicht knapp. Zu sechst stehen €480 gegen €750: für €270 Unterschied bekommen Sie ein Deck ohne Fremde und die Wahl zwischen Schleppen und Grundangeln. Ab acht Personen stehen €640 gegen €870, ein Abstand von €230 und weniger — dann entscheidet nicht mehr der Preis, sondern ob Sie das Boot teilen wollen.

Konditionen: Anzahlung, Zahlung, Leistungen

Keine Anzahlung. Der Anbieter schreibt es in einer Zeile auf der Preisseite: «A down payment is not required». Die Katalogkarte sagt dasselbe, und die Quelle bestätigt es zum 22. September 2026. Es gibt eine Kehrseite: wer mehrere Fahrten gebucht hat, zahlt den gesamten Betrag am ersten Angeltag.

Nur Barzahlung. «You can pay only in cash. We don't accept debet or credit cards» — Debit- und Kreditkarten werden gar nicht angenommen. Für die sechsstündige Privatfahrt heißt das €750 in bar an einem Tag, für die zehnstündige €1.150. Heben Sie das Geld vorher ab: Geldautomaten gibt es in Puerto Rico, aber das Tageslimit kann unter dem Charterpreis liegen.

Was im Preis enthalten ist. Angellizenz, Ruten und Köder bei allen Fahrten: «The fishing license, rods and bait are included in all our fishing trips». Kostenlose Hoteltransfers im Süden ebenfalls bei allen. Ab sechs Stunden gibt es ein Schinken- oder Käsesandwich und ein gekühltes Getränk, bei drei bis fünf Stunden nur das Getränk. Weitere Getränke werden an Bord verkauft.

Was nicht enthalten ist. Kartenzahlung, der Zuschlag von €120 ab sieben Personen, ein eigener Zuschauerplatz für €70 auf der geteilten Fahrt sowie die zweite und dritte Rute (€150 und €230 statt €80). Eigenes Essen und Trinken sind willkommen — der Anbieter schreibt, das sei kein Problem. Eine Passagierversicherung wird auf der Website nirgends erwähnt.

Wer haftet für beschädigtes Gerät. Dazu schreibt der Anbieter nichts. Weder auf der Preisseite noch in den Bedingungen noch in den häufigen Fragen steht etwas über eine Kaution für das Gerät oder eine Summe für eine gebrochene Rute oder Rolle. Das heißt nicht, dass niemand nachfragt — es heißt, dass es keine schriftliche Regel gibt und die Frage vor dem Ablegen gestellt gehört.

Mindestalter. Ebenfalls nicht veröffentlicht. In den Antworten steht nur, dass Kinder mitangeln können und dass es für sie die drei- oder vierstündige Familiencharter gibt. Eine Zahl steht zum 22. September 2026 auf keiner Seite, nennen Sie das Alter des Kindes also bei der Buchung.

Ist eine Lizenz nötig. Nichts extra zu besorgen: die Lizenz ist in jeder Fahrt enthalten — im Platz für €80 wie im Boot für €750. Das bestätigen die Katalogkarte und die Seite des Anbieters.

Zeiten und Anmeldung. Die Standardfahrt läuft von 9 bis 15 Uhr, da sein muss man 30 Minuten vor dem Ablegen. Privatfahrten gibt es auch mit 5, 7, 8, 9 und 10 Stunden, Familienfahrten starten um 15 Uhr. Eine Regel überrascht viele: Schuhe und Sandalen sind an Bord nicht erlaubt, ausgenommen richtige Bootsschuhe.

Warum «keine geteilten Ruten» der entscheidende Punkt ist

Auf vielen geteilten Fahrten wechseln sich zehn Personen an vier oder fünf Ruten ab: solange die Rute eines anderen arbeitet, schauen Sie zu. Hier nicht, und der Anbieter schreibt es in Großbuchstaben: «NO fishing rod sharing, 1, 2 or 3 rods for each occupant!». Jeder zahlende Platz angelt mit eigenem Gerät. Die Regel gilt auf der geteilten Fahrt ebenso wie auf der Privatcharter.

Genau darum geht es bei der Preisstaffel. Für €80 bekommen Sie eine Rute für alle sechs Stunden, keinen Anteil an einer Rotation. Wer auf zwei Arten gleichzeitig angeln will — schleppend und auf Grund —, nimmt eine zweite Rute für €150, und das ist billiger als zwei Plätze zu je €80. Drei Ruten für €230 bringen zusätzlich einen freien Platz für die Begleitung, der sonst €70 kostet; zusammen sind das €300, so viel wie zwei Plätze plus zwei Zuschauer.

Sein Gerät benennt der Anbieter genau. Beim Schleppen laufen zweigängige Rollen von Shimano und Penn International in den Klassen 30, 50, 80 und 130 Pfund, meist mit Tiagra-Ruten. Beim Grundangeln kommt Gerät der Klassen 12, 20, 30 und 50 Pfund mit Penn-Senator- und Shimano-Rollen zum Einsatz. An Bord gibt es Sonar, GPS, Plotter, einen Lees-Kampfstuhl und Ausleger. Dahinter steht auch ein Rekord: der Weltrekord-Mako mit 488 kg (1.075 Pfund) wurde auf der Blue Marlin gefangen, von einem Mann, der nie zuvor eine Rute gehalten hatte und den Fisch viereinhalb Stunden drillte.

Das Boot am Kai mit seinem Rutensatz
Foto: Andreas Lorenz, über Google Maps

Was wird gefangen und in welcher Saison?

Der Anbieter gliedert das Jahr nach Monaten, und das ist die seltene Gelegenheit, die Reise nach dem Fisch zu planen statt umgekehrt. Von November bis März wird überwiegend auf Grund geangelt: Rochen, Muränen, Brassen, Schnapper, Barrakuda, Bernsteinmakrelen und Congeraale. Die Rochen wiegen laut Anbieter zwischen 10 und 300 Pfund. Im März und April ziehen Thunfischschwärme die Küste entlang — Skipjack, Weißer Thun, Großaugen-, Gelbflossen- und Roter Thun; die genauen Wochen nennt niemand.

Von Mai bis Oktober steigen die Chancen aufs Schleppen deutlich. Mai und Juni bringen Weißen Marlin und Speerfisch, von Juni bis September liegt das Fenster für den Blauen Marlin, und in denselben Monaten kommen regelmäßig Wahoo, Dorado und alle genannten Thunfischarten an Bord. Das Logbuch des Anbieters bestätigt es: am 17. und 19. September 2026 landete jedes der beiden Boote einen Wahoo.

Die Saison entscheidet auch über die Methode. Im Winter angeln die drei- und vierstündigen Familienfahrten mit leichtem Gerät auf Grund nach Brassen, Atlantischem Bonito, Hornhecht und Rochen, im Sommer wird meist auf Wahoo, Skipjack und Dorado geschleppt. Beide Methoden an einem Tag auf dem Privatboot gibt es erst ab acht Stunden, also ab €950 pro Fahrt.

Dazu kommt ein Turnierkalender, den man mit den eigenen Daten abgleichen sollte: der Corona Cup in Puerto Rico in der ersten Juliwoche, das Puerto-Rico-Turnier in der dritten Juliwoche, das Turnier von Pasito Blanco in der vierten Augustwoche und das Turnier von Las Palmas in der dritten oder vierten Oktoberwoche. An Turniertagen sind höchstens sechs Angler an Bord, die Teilnahme wird nur als ganze Charter verkauft, und den Preis nennt der Anbieter auf Anfrage.

Wem gehört der Fang?

Hier gelten zwei Regeln, und beide sollte man vor dem Ablegen kennen. Die erste ist das Gesetz: in Spanien ist der Verkauf von Fisch, den Angler gefangen haben, verboten. Die zweite ist das Prinzip des Anbieters: die Crew lässt Blauen und Weißen Marlin, Speerfisch, Haie und Rochen sofort nach dem Fang wieder frei, alle übrigen Fische gehören der Crew und sind für den Eigenbedarf bestimmt.

Daraus folgt praktisch: wer einen Teil des Fangs mitnehmen möchte, sagt es vor der Ausfahrt. Der Anbieter formuliert es direkt — «If you like to keep some fish, you can ask the crew before departure». Dieses Gespräch gehört an den Kai, nicht auf den Rückweg.

Tag and release ist hier keine Floskel: die Website enthält eine eigene Anleitung, wie die Marke nahe der Basis der Rückenflosse gesetzt wird und wie man den Fisch vor dem Freilassen wiederbelebt, indem das Boot langsam fährt und Wasser über die Kiemen strömt. Das dauert etwa 30 Sekunden. Für Blauen Marlin und Speerfisch gilt die Regel immer — ein Foto an Bord ist möglich, eine Trophäe an der Wand nicht.

Von wo geht es los und wie kommt man hin?

Die Boote liegen im Hafen Base, auch Porto Novo genannt, in Puerto Rico: Calle Puerto Base, 35130. Die Orientierung ist einfach — Puerto Rico liegt in einer von Apartments umgebenen Bucht, der Strand liegt zwischen zwei Häfen, und die Boote liegen im linken, wenn man aufs Meer schaut. Der andere Steg desselben Ortes heißt Puerto Escala, von dort fahren Katamarane und Yachten; verwechseln lässt sich das leicht.

Hoteltransfers im Süden sind bei jeder Fahrt enthalten, und der Anbieter nennt die Orte beim Namen: Puerto Rico, Bahía Feliz, San Agustín, Playa del Inglés, Maspalomas, Meloneras, Tauro, Playa Taurito und Puerto de Mogán. Der Wagen holt an der Rezeption ab und bringt nach der Fahrt zurück. Die Abholzeit wird bei der Buchung bestätigt, nennen Sie den Hotelnamen also gleich mit.

Wer nicht im Süden wohnt, bekommt keinen Transfer und reist selbst an. Der Anbieter hat auch eigene Unterkünfte fünf Gehminuten vom Boot — die Apartments Sirena: ab €57 pro Nacht für zwei im Einzimmer-Apartment und ab €68 pro Nacht für drei im Zweizimmer-Apartment. Der Flughafentransfer dorthin kostet €130 für eine bis drei Personen und €160 für vier oder fünf, hin und zurück.

Buchen Sie früh. Der Anbieter schreibt, die Boote seien meist eine Woche im Voraus ausgebucht, manchmal wochenlang, und nimmt Buchungen per E-Mail, Telefon und WhatsApp entgegen. An Bord und am Hafenschalter werden vier Sprachen gesprochen: Englisch, Deutsch, Spanisch und Niederländisch.

Was kostet es, jemanden mitzunehmen, der nicht angelt?

Ein Zuschauer auf der geteilten Fahrt ist kein Gratispassagier, sondern einer der zehn Plätze, und er kostet €70. Es gibt allerdings eine Kombination, die die Begleitung kostenlos macht: wer drei Ruten für €230 bucht, nimmt einen Zuschauer ohne Aufpreis mit. So rechnen sich die üblichen Konstellationen:

KonstellationPreis, September 2026Was Sie bekommen
Ein Angler, eine Rute€80Einer der zehn Plätze
Ein Angler mit einer Rute und ein Zuschauer€150Zwei der zehn Plätze
Ein Angler mit zwei Ruten€150Ein Platz, zwei Ruten
Zwei Angler mit je einer Rute€160Zwei Plätze, zwei Ruten
Ein Angler mit drei Ruten und freiem Zuschauer€230Zwei Plätze, drei Ruten
Zwei Angler und ein Zuschauer€230Drei Plätze, zwei Ruten
Zwei Angler und zwei Zuschauer€300Vier Plätze, zwei Ruten
Vier Angler€320Vier Plätze, vier Ruten

Beachten Sie den Zufall: €230 kaufen entweder einen Angler mit drei Ruten plus freien Zuschauer oder zwei Angler mit je einer Rute plus einen Zuschauer für €70. Dieselbe Summe kauft Verschiedenes — drei Ruten für einen oder drei Plätze für drei. Entscheiden Sie danach, wer in der Gruppe wirklich angelt.

Dem Zuschauer verspricht der Anbieter kein leeres Warten: es gibt ein großes Sonnendeck, und unterwegs begegnen einem oft Delfinschulen, fliegende Fische und Schildkröten, manchmal Wale. Auf der Privatcharter erübrigt sich die Frage: €750 decken das Boot ab, gleich wer die Rute hält und wer sich sonnt.

Was fährt sonst aus Puerto Rico und Puerto de Mogán?

Angeln füllt den ganzen Tag, am selben Datum passt also nichts anderes daneben. Beide Häfen fahren aber dicht getaktet, und für die Tage davor und danach gibt es reichlich Auswahl. Die Preise unten stammen aus den Katalogkarten, Stand September 2026:

FahrtPreis, September 2026StundenHafen
Walbeobachtung, Spirit of the Sea€25 pro Person2,5 Std.Puerto Rico
Delfine, Líneas Salmón€35 pro Erwachsenem, 6–12 Jahre €252 Std.Puerto Rico
Katamaran Princesa Ico€55 pro Erwachsenem, 5–10 Jahre €354 Std.Puerto Rico
Yacht Infinity, geteilte Fahrt€79,21 pro Person4 Std.Puerto Rico
Yacht Infinity, ganzes Boot€680 pro Boot bis acht Personen, danach €45 pro Gast4 Std.Puerto Rico
Jetski, Canary WaterSports€60 pro Jetski, zu zweit €7025 Min.Puerto Rico
Schnuppertauchen, Puerto Rico Diving€89 pro Person3 Std.Puerto Rico
Schnorcheln, Puerto Rico Diving€55 pro Person1,5–2 Std.Puerto Rico
U-Boot Atlántida€38 pro Erwachsenem—Puerto de Mogán
Yellow Boat: Schnorcheln und Essen€59 pro Erwachsenem, 3–11 Jahre €453 Std.Puerto de Mogán
Yellow Boat: Weinprobe€62,50 pro Erwachsenem, 3–17 Jahre €45—Puerto de Mogán
Yacht zum Strand Güigüí€125 pro Person4 Std.Puerto de Mogán
Kajaks in die Grotten von Mogán€65 pro Person4 Std.Puerto de Mogán
Katamaran Stingray€79 pro Person4 Std.Puerto de Mogán

Aus Puerto de Mogán fährt auch das U-Boot Atlántida — 44 Plätze, Tauchgang zu einem künstlichen Riff, €38 pro Erwachsenem inklusive Steuern und ein kostenloser Bus aus dem Süden nach Voranmeldung. Es ist das einzige Format der Liste, dem Seekrankheit egal ist.

Wer einfach nur aufs Meer will, ohne Gerät: der Katamaran Princesa Ico fährt aus Puerto Rico und hat einen Unterwasser-Schaurumpf — vier Stunden, Ankern in einer Bucht zum Baden und Mittagessen, €55 pro Erwachsenem und €35 für Kinder von 5 bis 10 Jahren.

Die Rechnung über die Nachbarn sieht so aus: die kurzen Fahrten für €25 bis €38 füllen einen halben Tag zu zweit innerhalb von €76, Katamarane und Yachten für €55 bis €125 einen ganzen, und der teuerste Posten der Liste, die Yacht zum Strand Güigüí für €125 pro Person, ergibt zu viert €500 — immer noch weniger als das private Angelboot für €750. Die vollständigen Listen lassen sich in den Rubriken Angeltouren und Bootstouren bequemer durchsehen.

Ist ein Fang garantiert?

Nein, und der Anbieter verspricht auch keinen. Sechs Stunden auf See sind sechs Stunden Angeln, kein Fisch in der Kühlbox. Für €80 kaufen Sie den Platz, die Rute, den Köder, die Lizenz und die Arbeit der Crew; für €750 dasselbe, nur mit dem Deck für sich. Die Bewertungen zum 3. September 2026 zeigen es: 4,0 aus 125, mit Geschichten über einen Thunfisch von rund 350 kg ebenso wie über einen leeren Tag.

Braucht man Erfahrung, und was tun gegen Seekrankheit?

Erfahrung braucht es nicht: «Experience is not required», alles wird am Tag selbst in einer von vier Sprachen erklärt. Gegen Seekrankheit gibt der Anbieter einen konkreten Rat — Biodramine mit Koffein in der Apotheke kaufen, zwei Tabletten eine Stunde vor der Fahrt nehmen und bei Bedarf eine dritte zur Halbzeit. Er erklärt auch, warum die Chancen besser stehen als gedacht: der Wind weht auf den Kanaren aus Norden und Nordosten, und Puerto Rico liegt im Südwesten, im Windschatten der Berge.

Wie früh sollte man buchen?

Mindestens eine Woche vorher, in der Hochsaison früher: der Anbieter schreibt offen, die Boote seien oft für Tage und sogar Wochen ausgebucht. Eine Anzahlung wird nicht genommen, eine frühe Buchung kostet also nichts — gezahlt wird am Tag der Fahrt in bar. Bei mehreren gebuchten Fahrten wird der ganze Betrag am ersten Angeltag fällig.

Was nimmt man an Bord mit?

Bargeld für den vollen Betrag — €80, €150, €230, €750 oder was Ihre Konstellation ergibt. Dazu Sonnencreme ab Faktor 30, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Im Winter lohnen Pullover oder Windjacke. Die Schuhe bleiben an Land: Schuhe und Sandalen sind an Bord nicht erlaubt, Bootsschuhe ausgenommen. Essen und Trinken dürfen mit, obwohl ab sechs Stunden ein Sandwich und ein gekühltes Getränk schon enthalten sind.

Aktualisiert: 22. September 2026. Die Preise stammen vom Anbieter, aus der Preisseite von Cavalier & Blue Marlin Fishing Charters und den Katalogkarten mit Stand September 2026; die Gruppensummen sind dieselben Preise, hochgerechnet. Endpreis und Bedingungen bei der Buchung bestätigen lassen.